Der schonende Umgang mit unserer Umwelt

Primärenergie liegt uns am Herzen.

Der schonende Umgang mit unserer Primärenergie (vor allem mit der endlichen Energie) liegt uns am Herzen.

Beispiel Sonnenenergie
Die alten Energien sind bald nicht mehr bezahlbar, weil sie immer knapper werden und irrsinnige Folgekosten nach sich ziehen.
Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergien stehen uns jedoch «ewig», preiswert und umweltfreundlich zur Verfügung. Am Tag, an dem Sie diesen Text lesen,

  • schickt uns die Sonne etwa 15’000-mal mehr Energie auf die Erde als zurzeit alle 6.5 Milliarden Menschen verbrauchen;
  • enthalten die Windströme 308-mal mehr Energie wie weltweit verbraucht wird;
  • wächst 15-mal mehr Biomasse als zur Gewinnung der gesamten Weltenergie nötig wäre;
  • die Wellen- und Strömungsenergie bietet uns etwa 80-mal mehr Energie an, als wir
  • verbrauchen und
  • allein die Wasserkraft enthält etwa die Hälfte des gesamten heutigen Weltenergieverbrauchs.

Gewiss sind das theoretische Zahlen. Aber sie zeigen, dass die von der Natur zur Verfügung gestellte Energie bei weitem ausreicht, um etwa neun bis zehn Milliarden Menschen mit aller Energie zu versorgen. Die Sonne ist der Motor allen Geschehens auf unserem Planeten. Sie ist über fünf Milliarden Jahre alt und wird mindestens noch einmal 4.5 Milliarden Jahre scheinen. Und alle profitieren davon: das Klima, die Wirtschaft, die ganze Gesellschaft, Sie und ich und erst recht unsere Kinder und Enkel.

In der gegenwärtigen Diskussion wird oft übersehen oder bewusst verschwiegen, dass die erneuerbaren Energien in den letzten 20 Jahren um etwa 50 Prozent preiswerter geworden sind, während die alten Energien immer teurer wurden. Atomenergie gehört ohnehin ins Museum für Technikgeschichte und bleibt gefährlich.
Zurzeit haben die erneuerbaren Energien zwischen 16 und 30 Prozent Zuwachs pro Jahr.
Die Arbeitslosigkeit in Europa und der Welt ist hoch, die Wirtschaft stagniert – doch erneuerbare Energien sind bereits weltweit eine Wachstumsbranche.
Statt Atomstrom zu kaufen, gewinnen wir künftig Strom vom eigenen Dach oder der Hauswand. Solar- und Windkraftanlagen sind in wenigen Tagen oder Wochen installiert. Für den Bau fossiler Kraftwerke braucht man mehrere Jahre. Und für den Bau eines Atomkraftwerkes ein Jahrzehnt und länger. Wer in den Industriestaaten im grossen Stil die Sonne anzapft, wird rasch viele Nachahmer in der gesamten Dritten Welt finden.
Es gibt gar kein wirkliches Energieproblem, es gibt nur falsches Energieverhalten und weltweit eine falsche Energiepolitik.

Die wichtigste Frage des 21. Jahrhunderts heisst: Krieg um Öl oder Frieden durch Sonne?